Flüsterndes Gold

Fluesterndes Gold von Carrie Jones

Als ihr Stiefvater stirbt, bricht für Zara eine Welt zusammen. Sie igelt sich komplett ein, lässt keine Gefühle und keinen Menschen mehr an sich heran. Ihre Mutter weiß sich nicht mehr zu helfen und schickt sie zu ihrer Großmutter nach Maine.
Betty soll versuchen, den Teenager wieder aus herauszulocken und helfen, ein normales Leben zu führen. Doch das Leben scheint in Maine alles andere als normal zu sein. Merkwürdige Dinge geschehen und Zara fühlt sich verfolgt.
Ihre neuen Freunde versuchen ihr zu helfen, auf des Rätsels Lösung zu kommen. Doch auch sie bergen Geheimnisse. Zara gerät in ein Netz aus Lügen ihrer Kindheit, die sie langsam entwirren muss.

„Flüsterndes Gold“ von Carrie Jones, erschienen Juni 2012 im cbt Verlag, ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Sprache, die Jones wählt, ist sehr einfach und jugendlich, was es dem Leser leicht macht, durch das Buch zu gelangen.
Für jugendliche Leser mit Sicherheit ein gutes Buch, ich persönlich war nicht sehr begeistert davon.
Zum einen hat mich gestört, das jedes Kapitel mit einer anderen Phobie überschrieben war. Manchmal hat es wirklich gut gepasst und die Phobie, die das Kapitel begonnen hat, hat es auch wirklich gut beschrieben, manchmal habe ich darin keinen Zusammenhang gesehen. Auch das Zara in Stresssituationen die Phobien alphabetisch vor sich aufsagt hat mich ein wenig genervt.

Ich muss sagen, so richtig konnte ich mich mit dem Charakter von Zara von Anfang an nicht anfreunden. Direkt unsympathisch würde ich nicht sagen, aber identifizieren mit ihr, kann ich mich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es ein Jugendbuch wird und ich vielleicht nicht mehr direkt in die Kategorie gehöre. Aber das Verhalten von Zara fand ich einfach nicht angemessen.
Generell die Charaktere finde ich nicht sehr tiefgründig, es ist schon zu Beginn des Buches zu erahnen, wer auf der guten und wer auf der bösen Seite stehen wird. Sie ist neu in einer unbekannten Stadt, auf einer neuen Schule und vertraut sofort zwei Mitschülern, erzählt ihnen von dem Unbekannten. Das fand ich doch etwas unrealistisch, zumal sie am Anfang ja so verschlossen dargestellt wird.
Außerdem finde ich die Theorie von Issie und Devyn, ihren neuen Freunden, zu dem Unbekannten ein wenig weit hergeholt, aber das hatte ich in einem Lesestatus ja schon einmal gepostet.

Alles in allem hat mich das Buch doch enttäuscht. Die Idee hinter der Handlung hat sicherlich viel Potenzial, aber die Umsetzung entsprach nicht meinen Vorstellungen. Dennoch muss ich noch anmerken, dass die Spannung gegen Ende des Buches zugenommen hat, was die Bewertung ein wenig verbessert.

Wie immer der Link zur Verlagswebseite.

Ganz bequem bei Amazon bestellen: Taschenbuch, gebundene Ausgabe oder als eBook.

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