Ein Weihnachtsschwein sieht rosa

Ein Weihnachtsschwein sieht rosa von Arne BlumIn Christophs Leben läuft es zur Zeit nicht sehr gut. Seine geliebte Frau ist vor wenigen Monaten an Leukämie verstorben, seine Werbeagentur schreibt rote Zahlen und sein Sohn zieht sich komplett in sich zurück.
Er beschließt, da es kurz vor Weihnachten ist, zu dem alten Haus zu fahren, welches Anna noch vor ihrem Tod gekauft hat. Besonders gefallen hat es ihm dort nie. Das Haus ist alt und herunter gekommen, doch Anna hat es geliebt und liebevoll renoviert.
Nur ein paar Tage wollen sie bleiben, bevor sie zu Heiligabend bei Anna’s Eltern eingeladen sind. Christoph hofft, das Mark ein wenig wieder aus sich herauskommt. Doch es kommt alles anders, als er denkt.

Kaum das sie angekommen sind, läuft ihnen ein Schwein zu. Sofort ist Mark Feuer und Flamme für das Tier, von dem er denkt, seine Mutter habe es ihm als Weihnachtsgeschenk geschickt. Er nennt es Rosa und gemeinsam mit Christoph bauen sie für die Sau einen Stall.
Nur kurze Zeit später tauchen zwei unheimliche Gestalten auf und schauen sich überall auf dem Hof um. Mark und Christoph kommen diese Typen seltsam vor. Sie haben Angst um Rosa und tatsächlich, am nächsten Morgen ist Rosa verschwunden – entführt von diesen Ganoven.

Sofort will Mark sich auf die Suche begeben, doch Christoph ist skeptisch. Wieso sollte er ein Schwein suchen? Außerdem ist es kurz vor Heiligabend und er hat Annas Eltern versprochen, dass sie Weihnachten mit ihnen verbringen. Doch Mark scheint Rosa in so kurzer Zeit ans Herz gewachsen zu sein, also begibt er sich seinem Sohn zuliebe mit auf die Suche.
Ein Abenteuer beginnt für die Beiden, bei dem sie so einiges erleben und über die Vergangenheit erfahren werden.

„Ein Weihnachtsschwein sieht rosa“ von Arne Blum ist ein süßer, kleiner Weihnachtsroman für zwischendurch. Die Sprache ist einfach und die Geschichte wird aus der Sicht von Christoph geschildert.
Mir persönlich fehlt ein wenig die Tiefgründigkeit der Gefühle. Es wird zwar immer wieder darauf eingegangen, wie sehr Christoph Anna vermisst, allerdings ist es mir zu oberflächlich. Gerade auch, weil es ihr Haus ist, in das sich die beiden zurückziehen, aber dennoch zu wenig Emotionen rüber kommen, zu wenig Gedanken an sie.

Die Idee der Geschichte selber ist auch nicht schlecht. Allerdings ist für mich der zeitliche Rahmen im Buch zu eng. Ich konnte schlecht einschätzen, ob wirklich so viel Zeit vergangen ist, irgendwie haben für mich die Verhältnisse da nicht gestimmt. Es war morgens, dann plötzlich Nachmittag oder Abend. Auch gab es für meinen Geschmack ein paar zu viele Zufälle. Wobei es ohne diese natürlich kein schönes Ende genommen hätte.
Was ich allerdings gut fand, dass am Ende der „Geist von Weihnachten“ eine Rolle spielt, also das gemeinsame Feiern, die Zusammengehörigkeit und nicht nur die Geschenke wichtig waren. Auch dieser leichte Krimicharme hat mir gut gefallen, obwohl ich sonst nicht für Krimis zu begeistern bin.
Besonders gut gefallen hat mir auch das Cover, ich find es total niedlich. Auch die kleine Beigabe, als ich das Buch bekommen habe, fand ich total süß 🙂 Foto

Alles in allem ein gutes Buch um so langsam in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Infos zum Buch
Titel: Ein Weihnachtsschwein sieht rosa
Autor: Arne Blum
Seiten: 224
ISBN: 978-3-442-38213-2
Verlag: Blanvalet – hier geht es zur Verlagsseite

Was sagt ihr zu dem Buch? Wer von euch kennt es oder bei wem steht es bereits auf der (Weihnachts-)Wunschliste?

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Ein Kommentar zu “Ein Weihnachtsschwein sieht rosa

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